Kurzbeschreibung

Der fünftägige Condor Trek ist ein Trekking, das uns einen guten Überblick über die beeindruckende Paramo-Landschaft und einige Vulkane in Ecuador gibt. Der Paramo, den wir bereits in El Angel kennengelernt haben, ist die Vegetationszone zwischen Baum-, Schnee- und Eisgrenze in den ecuadorianischen Anden. Diese Vegetationszone beherbergt viele endemische Tiere und Pflanzen, die nur zwischen dem 10. nördlichen und 10. südlichen Breitengrad um den Äquator vorkommen. Wir werden wunderschöne Bergseen und einen von Ecuadors höchsten Vulkanen sehen, den Antisana ( 5758 m ) . Mit ein bisschen Glück können wir außerdem den größten Vogel der Anden beobachten, den Andenkondor. Während des Trekkings werden Sie von einem motivierten Team begleitet: einem lokalen Führer, einem Koch und einem Pferdeführer. Das Team und die einzigartige Landschaft werden dafür sorgen, dass dieses Trekking ein unvergessliches Erlebnis wird!

 

Schwierigkeitsgrad:II-III (mittel bis anstrengend)

 

Ideale Reisezeit und Klima

Die Trockenzeit in der Region ist zwischen November und Februar. Normalerweise regnet es in dieser Zeit nicht und die Wege sind trocken. Das ist die ideale Zeit für den Condor Trek. In der Regenzeit, vor allem in den Monaten Mai bis August, regnet es durchschnittlich 3 Tage die Woche und die Wege können während der ersten Tage des Trekkings matschig sein. An allen Orten, wo gecampt wird, kann die Temperatur unter 0 Grad betragen.

 

Beschreibung des Trekkings

 

1. Tag: Von Quito nach Papallacta-El Tambo: Beginn des Trekkings nach Laguna del Volcan

 

condor trek ecuador

Morgens fahren wir von Quito über einen 4065 m hohen Gebirgspass mitten in die Kordilliere der östlichen Anden. Nach dem Gebirgspass geht es zügig abwärts und die Paramo-Landschaft ändert sich zu dichtem Nebelwald. Nach 1,5 Stunden erreichen wir das kleine Dorf Papallacta ( 3200 m hoch), das für seine heißen Quellen bekannt ist. Wir können uns eine Weile in den Bädern mit den heißen Quellen entspannen, bevor wir die erste Wanderung beginnen. Wir werden nach El Tambo ( 3.600 m ) gebracht, ein kleiner Ort nicht weit von Papallacta entfernt, wo wir den Pferdeführer und die Pferde treffen, die sich während des Trekkings um das gesamte Gepäck kümmern werden.

Wir beginnen unsere Wanderung auf einem unbefestigten Weg, der bald zu einem Pfad durch den Paramo wird. Der Abstieg zur Laguna del Volcan beginnt auf einem kleinen Pfad, von dem aus wir eine schöne Sicht über einen alten schwarzfarbigen Lavastrom haben. Dieser Strom endet im Volcano See. Wir werden auf der anderen Seite des Sees in der Nähe eines kleinen Baches unsere Zelte aufschlagen ( 3650 m ). Am späten Nachmittag haben wir etwas Zeit zum Forellenfischen am See. in dieser Zeit kann alternativ der Lavastrom am südlichen Ende des Sees erforscht werden. Über die Jahre ist in diesem Gebiet eine ausufernde Vegetation mit mindestens 10 verschiedenen Arten von Orchideen entstanden.

 

Wanderzeit: 3-4 Stunden

 

2. Tag: Trekking Laguna del Volcan- Antisanilla

 

condor trek: zeltplatz

Heute wird es hauptsächlich bergauf gehen vorbei an wunderschöner Landschaft. Von unserem Zeltplatz beginnen wir den Aufstieg, indem wir einem gut markierten Pfad folgen (während der Regensaison wird dieser Pfad zu einer Schlammstrecke). Bald erreichen wir den dichten Polylepsis und Gynoxis Wald, überwachsen mit Epiphyten. Diese Wälder sind ein Rückzugsort für selten gesichtete Tiere wie Bergtapir und Puma. Um diese Tiere zu sehen, brauchen wir viel Glück, aber vielleicht entdecken wir frische Spuren. Nachdem wir den Wald durchquert haben, wandern wir auf dem grasigen Paramo, überqueren einen kleinen Bach bevor wir einen weiteren Hügel erklimmen, der uns zu einem Hochplateau bringt. Oben angelangt, können wir den Antisana Vulkan ( 5758 m ) in voller Größe sehen. Der Antisana ist Ecuadors vierthöchster Vulkan und besitzt imposante Gletscher. Im Norden werden wir einen weiteren Giganten, den Cayambe ( 5790 m ) sehen. Dies ist ein schneebedeckter Vulkan, dessen südliche Flanke auf dem Äquator liegt. Es gibt gute Chancen Vögel der Berge wie Karakaras, Adler oder Kondore zu sehen. Schritt fuer Schritt geht es weiter aufwärts bis zu einem weiteren Plateau. Dieses höhergelegene Plateau liegt direkt unter dem majestätischen Antisana. Die Aussicht ist atemberaubend! Wir kommen am Santa Lucia See ( 4350 m ) vorbei, wo viele Wasservögel wie Möwen, Andenkiebitz und Krickenten beobachtet werden können. Desweiteren können wir am Ufer des Sees wilde Pferde und Weisswedelhirsche beobachten. Zeltplatz: Antisanilla ( 4100 m ).

 

Wanderzeit: 6-7 Stunden.

 

3.Tag: Antisanilla - Sincholagua

 

wanderung condor trek

Wir brechen früh am Morgen auf und beginnen unsere Wanderung über ein Andenplateau. Wir genießen die schöne Sicht auf den Antisana und haben eine Chance den 'König der Anden' zu sehen, den Kondor. Außerdem ist dieses Gebiet für große Vogelschwärme wie Andenkiebize, Andenmöven und Karakaras bekannt. Wir überqueren eine kleine Straße und gehen weiter bis zum Sincholagua Tal. Dort werden wir in einem teilweise matschigen Paramo viele wilde Rinder antreffen. Am Ende des Tals werden wir unter den steinigen Sincholagua-Gipfeln die Zelte aufschlagen.

 

Wanderzeit: 7-8 Stunden

 

 

 

 

 

4. Tag: Trekking Sincholagua - Rio Pita

 

condor trek wanderungNach dem Frühstück beginnen wir unsere Wanderung bergauf bis zum höchsten Pass (ca. 4500 m ) unseres Trekkings. Wir haben von hier einen sehr schönen Blick auf den kegelförmigen Cotopaxi Vulkan ( 5897 m ). Dieser Vulkan ist auch bekannt als der weltweit höchste aktive Vulkan mit Gletschern. Wir befinden uns auf einer der Flanken des steinigen Sincholagua ( 4893 m ) und auf dieser Höhe treffen wir auf einige interessante Pfanzenarten, die sich der extremen Höhe angepasst haben. Wir beginnen unseren Abstieg zum Rio Pita Tal entlang der heimischen Wälder, Büsche und Paramo Vegetation. Während der ganzen Zeit genießen wir bei gutem Wetter einen fantastischen Blick auf den Cotopaxi. Im Tal angekommen durchqueren wir den Pita-Fluss und schlagen unsere Zelte auf.

 

Wanderzeit: 5-6 Stunden

 

 

 

5.Tag: Rio Pita - Nationalpark Cotopaxi - Spaziergang an der Lagune Limpiopungo: Ende des Condor Treks

condor trek: vulkan cotopaxi

 

Im Nationalpark Cotopaxi geht es weiter vom Pita-Fluss zum Limpiopungo-See auf 3800 m Höhe. Hier können wir halbwilde Pferde, eine Vielzahl an Enten, Kolibiris, Andenmöwen und Kiebitze sehen. Wir fahren zum Parkplatz auf 4600 m Höhe, von dem aus es nur eine anstrengende 45-Minuten Wanderung zur José Ribas Hütte auf 4800 m ist. An klaren Tagen hat man von hier die schönste Aussicht. In der Hütte können wir uns kurz ausruhen bevor wir uns aufmachen zum nahe gelegenen Gletscher. Wir haben die Möglichkeit unglaubliche Fotos der spektakulären Umgebung aus Eiswänden und tiefen Schluchten zu machen. Danach geht es wieder bergab und nachdem wir den Cotopaxi hinter uns gelassen haben neigt sich unsere Tour ihrem Ende zu.

 

Wanderzeit: 3-4 Stunden.

 

 

 

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