Übersicht der Trekkingtouren:

 

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Kurzbeschreibung

Der Achupallas Trek ist ein Trekking entlang des "Ingañan" (Inka-Straße), ein Trekking durch die Vergangenheit und die Wurzeln der andinen Kulturen. Vor der spanischen Eroberung erstreckte sich das Inka-Reich von Nord-Chile bis Süd-Kolumbien. Das Reich war von einem gut ausgebauten Straßennetz durchzogen, von dem über die Jahre wenig übrig geblieben ist. Diese Straßen waren aus Stein und an einigen Stellen waren sie 7 Meter breit. Es ist immer noch möglich, auf Teilen des Straßennetzes zu wandern und einen Eindruck vom 'Land der Inca' und der andinen ländlichen Gemeinden, deren Leben sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat, zu bekommen. Wir werden einen Teil der Inka-Straße von Achupallas (außerhalb von Riobamba) bis nach Ingapirca, dem wichtigsten Inka-Zentrum in Ecuador, entdecken. Dort werden wir das Museum besuchen, den Haupttempel mit seiner besonderen Bauweise, den gemeißelten Steinen und den Steinbädern. Die Wanderungen führen uns vorbei an dem 'Tres Cruces' See entlang des Bergkamms des Huagrarumi (4,200 m.) und zu dem heiligen 'Inka Culebrillas' See. Wir werden außerdem die Reste einer alten Inka-Brücke sehen und wir werden bei den Ruinen von Paredones unser Camp aufschlagen.

 

Schwierigkeitsgrad: II (mittel)

 

Ideale Reisezeit und Klima

Die Trockenzeit in der Region ist zwischen November und Februar. Normalerweise regnet es in dieser Zeit nicht und die Wege sind trocken. Das ist die ideale Zeit für den Condor Trek. In der Regenzeit, vor allem in den Monaten Mai bis August, regnet es durchschnittlich 3 Tage die Woche und die Wege können während der ersten Tage des Trekkings matschig sein. An allen Orten, wo gecampt wird, kann die Temperatur unter 0 Grad betragen.

 

Beschreibung des Trekkings

 

1. Tag: Riobamba - Achupallas. Trekking Achupallas – Lagune Tres Cruces.

 

Achupallas Trek Ecuador

Am Morgen verlassen wir Riobamba, das bekannt ist als der ‘Sultan der Anden', in einem schönen Tal gelegen und umgeben von vier der höchsten Vulkane Ecuadors: Altar (5319 m), Tungurahua (5016 m), Carihuairazo (5020 m.) und Chimborazo (6310 m). Während wir durch das Tal fahren, kommen wir an eine Stelle, von wo aus wir eine kleinere Straße nach Achupallas (3200 m) nehmen. Die Fahrt dauert etwa zweieinhalb Stunden. Hier werden wir die Führer mit ihren Pferden bzw. Eseln treffen, die für den Transport der Ausrüstung verantwortlich sein werden. Wir wandern aus dem Dorf vorbei an den Lehmhäusern der freundlichen Dorfbewohner in kolonialem Stil. Bald wandern wir durch die Landschaft, durch Felder einem markierten Weg folgend, der zu einem höher gelegenen Tal führt. Im Tal laufen wir durch Paramo-Vegetation. Ein gut gekennzeichneter Weg führt uns durch das lang gestreckte Tal. Hier oben leben keine Menschen mehr; die einzigen Leute, die wir treffen, sind Hirten mit ihren Schafen, die sich vom Paramo-Gras ernähren. Hin und wieder ist der Paramo sehr feucht. An diesen Stellen können wir wunderschöne bunte Paramo-Blumen wie die Lancetilla und unterschiedliche Arten von Enzianen finden. Wir steigen auf einen Bergpass am Ende des Tals und bewundern die imposante Aussicht mit vielen Paramo-Gipfeln. Bevor wir den Pass erreichen, kommen wir zu der Lagune 'Tres Cruces' (3800 m), wo wir unser Nachtlager aufschlagen.

 

Fahrtzeit Riobamba – Achupallas: 2,5 Stunden.

Wanderzeit: 4-5 Stunden

 

2. Tag: Lagune 'Tres Cruces' - Paredones.

 

Blumen in Anden

Nachdem wir unser Camp abgebrochen haben, klettern wir auf den hohen Bergpass. Auf dem Weg zum 4350 m hohen Bergpass, von wo aus wir die weite Sicht genießen, kommen wir am Sontzahuin See vorbei. Bei gutem Wetter können wir im Nordwesten bis zum Chimborazo, Ecuadors höchstem Vulkan, sehen. Nordöstlich sehen wir den Sangay (5230 m.) , den am seltensten gesehenen Vulkan am Rand der östlichen Bergkette, in der Nähe des Amazonasbeckens. Dieser Vulkan war sehr aktiv und ist häufig ausgebrochen. Im Moment hat seine Aktivität abgenommen, aber Gas, Dampf und Asche treten immer noch gelegentlich aus.

 

Wir steigen auf der anderen Seite des Passes ab. Zuerst ist der Pfad steinig, dann kommen wir wieder in den feuchten Paramo. Am Culebrillas See gehen wir entlang des linken Ufers zu einem gut markierten Weg, der uns zu den Ruinen von Paredones führt, einer weiteren Inka-Ruinenstätte auf dem Pfad der Inka. Paredones war eine Gaststätte auf dem langen Inka Highway, der insgesamt mehr als 5000 km lang war und zwischen Quito und Talca (Chile) verlief.

 

Dieses Netzwerk von Wegen war das längste seiner Zeit, sogar länger als das des Römischen Reiches. Viele Chasquis, Boten, die ihre Nächte in Tambos wir Paredones verbrachten, benutzten die Wege. In der Nähe der Ruinen werden wir unser Camp aufschlagen.

 

Wanderzeit: 4-5 Stunden.

 

3. Tag: Paredones – Ingapirca. Rückkehr nach Riobamba.

 

Wanderung Ecuador

Den größten Teil dieses letzten Tages verbringen wir mit dem Abstieg. Zuerst werden wir einen ziemlich flachen Teil von Paramo-Landschaft überqueren. Der Weg ist mit vielen Steinen des originellen Pfades der Inka gebaut worden. Wir kommen vorbei an einem dunklen See mit einigen Wasservögeln wie dem Andenkranich und Möwen. Nach dem See führt uns der Weg nach unten in ein weites Tal. Bald kommen wir an den ersten Häusern der freundlichen Cañari Indianer vorbei, die leicht an ihrem weißen, runden Hut zu erkennen sind. Es geht weiter bergab entlang der Felder der Bauern auf einem gut markierten Weg. Mit vielen Kurven erreichen wir den tiefsten Punkt des Tals, wo wir einen Fluss überqueren und einen kleinen Hügel zu dem Dorf Ingapirca (3100 m) hinaufklettern. In der Nähe dieses Dorfes befinden sich die berühmten Ruinen desselben Namens. Wir besuchen den interessanten Mix aus Canari und Inka Ruinen und das Museum. Besonders der Sonnentempel ist eine Attraktion mit seiner besonderen Steinkunst im Cuzqueñan Stil und seiner interessanten Form, die nirgendwo anders im Inka-Reich gefunden wurde. Nach unserem Besuch können wir ein weiteres Wunder besichtigen: das 'Gesicht des Inca', eine natürliche Gesteinsform nahe Ingapirca. Später werden wir mit einem Auto nach Riobamba zurückgebracht.

 

Wanderzeit: 3-4 Stunden

 

Inklusive: Transport, englischsprachiger Trekkingführer, Koch, Pferde/ Maulesel und Pferdeführer, Vollpension während des Trekkings, komplette Campingausrüstung.

 

Nicht inklusive: Persönliche Trekkingausrüstung (Schlafsack, Matratze), persönliche Ausgaben, Extras und Trinkgelder.

 

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