Galapagos – ein einzigartiges Paradies!

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Der Galapagos Archipiel

Die Galapagos Inseln wurden im Jahr 1535 von Tomás de Berlanga entdeckt, eigentlich aber eher durch Zufall. Der Bischof von Panama, Tomás de Berlanga, kam von seinem Kurs nach Peru soweit ab, dass er auf einer der Feuerinseln strandete. Etwa 1.000 km vom südamerikanischen Festland entfernt und inmitten des Pazifischen Ozeans. Später nutzten Piraten, wie etwa John Cook die Inseln als Versteck.

Der Archipel besteht aus 19 Inseln (5 davon sind besiedelt: Santa Cruz, Isabela, Floreana, Baltra und San Cristóbal) sowie 42 Inselchen mit der Hauptstadt Puerto Baquerizo Moreno. Über eine Fläche von 8.006 km² verteilen sich die Inseln und sind vulkanischen Ursprungs. Isabela, die größte Insel, besteht aus 6 Vulkanen.

Der Tourismus ist auf den Galapagos Inseln inzwischen die größte Einnahmequelle, aber zugleich auch die größte Bedrohung für das sensible Ökosystem und die Tierwelt des Archipels.
Deswegen, stehen 97% der Fläche der Galapagos Inseln unter strengem Naturschutz. Touristen dürfen nicht jede Insel besichtigen, da ein paar Inseln heute nur für Wissenschaftler zugänglich sind.
1959 ernannte die ecuadorianische Regierung den Archipel zum National Park. Gleichzeitig wurde die Charles-Darwin-Forschungsstation gegründet. Seine Aufgabe ist es, das wunderbare Ökosystem zu unterstützen.
Im Jahr 1978 wurde der Archipel als erster Standort auf die UNESCO Liste gesetzt.

Seit 2007 standen die Galapagos Inseln auf der Roten Liste der UNESCO. Durch Touristen und Siedler war der Archipel stark gefährdet.
Die Schutzmaßnahmen der Regierung haben sich offenbar gelohnt: Das Welterbekomitee der Unesco nahm Galapagos 2010 von der Roten Liste der gefährdeten Kultur- und Naturdenkmäler.
Flora und Fauna, besonders aber die Riesenschildkröten waren durch den ständig wachsenden Strom an Touristen sowie illegaler Siedler vom Festland bedroht.
Transporte mit Versorgungsgütern, die die immer größere Zahl an Menschen versorgen sollten, vergrößerten die Gefahr der Einfuhr fremder Tier- und Pflanzenarten.

Die ecuadorianische Regierung in Quito ordnete unter anderem an, illegale Bewohner der Inseln zu verweisen und den Tourismus stärker zu kontrollieren. Bewohner sollen sich stärker selbst mit Lebensmitteln und Energie aus Sonnen- und Windkraft versorgen.

Reise nach Galapagos

Eine Galapagos Reise bietet Ihnen die Gelegenheit die wunderschöne Fauna und Flora zu entdecken.
Riesenschildkröten, Kammeidechse, Riffhaie, Seelöwen, Darwinfinken, Krabben mit roten und blauen Beinen, Galapagos-Pinguine sowie Blaufußtölpel in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.
58 Vogelarten gibt es und nur 28 davon leben auf diesem Archipel. Jede Insel, so scheint es hat seine ganz eigene Tierwelt. Dies fiel auch Darwin vor fast 200 Jahren auf, als er mit seinen gesammelten Schätzen nach Großbritanien zurück kehrte und dort den Grundstein für sein Buch „Die Entstehung der Arten“ legte.

Unzählige Wanderungen, Schnorchelmöglichkeiten und unvergessliche Momente stehen für Sie in diesem einzigartigen Paradies bereit! Jährlich dürfen nur etwa 16.000 Menschen die Galápagos Inseln besuchen, sehen Sie Ihre Reise daher durchaus als Privileg an.
Helfen Sie mit, dass dieses Paradies auch erhalten bleibt und halten Sie sich bei Ihrem Besuch an einige Regeln:

  • Schon bei der Ankunft auf Galapagos werden Sie und Ihr Gepäck kontrolliert. Bringen Sie also bitte keine organischen Lebensmittel oder Samen aus anderen Regionen mit.
  • Die Tiere auf Galápagos fürchten den Menschen nicht. Halten Sie trotzdem Abstand, lassen Sie die Tiere in Ruhe und fassen Sie sie auf keinen Fall an.
  • Nehmen Sie bitte keine Souvenirs mit, auch wenn es eine noch so schöne bunte Muschel ist oder ein Seestern. Es würde das noch intakte Ökosystem völlig aus dem Gleichgewicht bringen. 
  • Wenn Sie schnorcheln kann es passieren, dass Seelöwen oder Riffhaie auf Sie zu kommen. Seelöwen wollen meist spielen, Riffhaie lassen Sie einfach vorbei ziehen. Nur keine Panik! Sie wissen ja: Galapagos ist das letzte Paradies, in dem es friedliche Haie, die einzigen Pinguine der nördlichen Hemisphäre und Tölpel mit blauen Füßen gibt!

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